Bowling Bandagen nach Körperregion

Bowling Bandagen für Halt und Sicherheit

Bowling – ein Freizeit- und Leistungssport

Bowling ist eine erweiterte und veränderte Spielform des Kegelns. Ziel des Spiels ist es, zehn Pins mit einer Kugel, welche mit drei Löchern für Daumen, Mittel- und Ringfinger versehen ist, umzukegeln. Mit der Zeit integrierte sich Bowling als beliebter Freizeit- und Leistungssport.

Leistungssport birgt oft Verletzungspotential. Um Verletzungen beim Bowling, besonders an Handgelenken und Armen zu vermeiden, können spezielle Bowling Bandagen Hilfe geben.

Hintergrund: Bowlingkugeln haben ein Gewicht zwischen 2,4 und 7,2 kg. Für Kinder ist das geringste Gewicht geeignet. Erwachsene spielen mit schwereren Kugeln. Beim Abgeben der Kugel ist es besonders wichtig, den Handrücken gerade zu halten. Hat man dafür nicht die trainierte Technik und ausgebildete Muskulatur, können schnell Verletzungen wie Überdehnung oder Reizung der Bänder, Sehnenscheidenentzündungen, oder einfaches Umknicken des Handgelenkes bzw. der Finger zur Folge haben. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dem Handgelenk durch Bowling Bandagen Halt und Unterstützung zu geben.


Bowling Bandagen für besseren Halt

Bowling Bandagen sind als reine Handgelenksbandagen erhältlich, also ums Handgelenk wickelbar oder auch als Bandagen/Stützen, die mit einem Daumenloch versehen sind und die Form eines Handschuhs besitzen. Sie wirken druckentlastend und stabilisierend, sind anatomisch geformt, meist mit Klettverschlüssen fixierbar und in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Wie bereits erwähnt, zählen zu Bowling Bandagen auch Handgelenkstützen, die in drei Arten unterschieden werden:

Gelenkstützen in Form von Handschuhen besitzen für den Daumen, Mittel- und Ringfinger eine Aussparung und an der Oberseite (Handrücken) eine eingearbeitete, herausnehmbare Eisenschiene. Sie sind mit einem Klettverschluss um das Handgelenk fixierbar und reichen bis zu 10cm über das Handgelenk hinaus. Das Material ist meist eine Kombination aus Leder und Kunststoff.

Eine weitere Art sind sogenannte High-Tech-Schienen. Diese Form der Bowling Bandagen sehen fast genauso wie die Handschuhe aus, sind aber mit der Besonderheit ausgestattet, dass ein Winkel für das Handgelenk nach innen und außen, oben und unten eingestellt werden kann. Neben der Stabilisierung des Handgelenkes soll zusätzlich die Kugel bei der Abgabe in der Rotation beeinflusst werden können.

In die dritte Kategorie zählen Handschuhe, die keine Stützfunktion besitzen, also keine Schienen und in der Hand-Innenseite meist gummiert sind. Sie dienen in erster Linie dazu, für eine gute Ballgriffigkeit zu sorgen.

Bowling Bandagen gibt es unter anderem auch in Form von Tapes. Das sind selbstklebende unelastische Pflasterstreifen, die um Handgelenke oder auch einzelne Finger fixiert werden können. Wie das richtige Tapen funktioniert, kann man bei Orthopäden oder auch in Apotheken erfahren.

Für ein beschwerdefreies Bowlen ist es grundsätzlich wichtig, die Muskulatur durch ein spezielles Training aufzubauen und gleichfalls eine korrekte Ballabgabe zu erlernen, denn Bandagen oder auch Schienen entlasten die Muskulatur, d.h. beim Spielen mit Hilfsmittel wird die Muskulatur nicht trainiert.


Bowling Bandage
 
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