Tischtennis Bandage - wann sinnvoll und wann nicht

Eine Tischtennis Bandage hat vielfältige positive Auswirkungen. Sie stützt und stabilisiert Gelenke, wärmt das Gewebe, wirkt dadurch schmerzlindernd und fördert die Durchblutung, Hautatmung und eine geregelte Schweißabführung. Wann ist es sinnvoll, im Tischtennis eine Sportbandage zu verwenden? Immerhin spielen in Deutschland knapp 700.000 Sportler organisiert Tischtennis. Damit liegt es auf dem vierten Platz der meist gespielten Sportarten.


Bewegungsmuster im Tischtennis

Tischtennis unterscheidet sich hinsichtlich des typischen Bewegungsmusters von vielen anderen Sportarten. Statische und dynamische Aktivitäten wechseln sich nahezu regelmäßig ab, was typisch für viele Sportarten ist. Aber durch die extrem kurze Reaktionszeit im Tischtennis ist das Umschalten zwischen beiden Phasen extrem hart. Um dem Ball maximalen Spin zu geben, ist dieser punktgenau und mit extrem hoher Geschwindigkeit zu treffen. Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Schlag ist eine sehr gute Positionierung zum Ball. Das bedeutet wiederum, dass der Spieler mit schnellen Schritten diese Position durch Beschleunigung und extremes Stoppen einnimmt. Diese kurze Abfolge von Schnellkraft und statischer Pause führt zu typischen Belastungsfolgen für Muskulatur, Gelenke und Bänder. Hinzu kommt, dass viele Tischtennisspieler vor allem in den unteren und mittleren Klassen das Training meist ohne Erwärmung beginnen. Damit ist einer Verletzung von Muskulatur, Gelenken und Bändern eine doch relativ häufige Erscheinung. Demzufolge sind viele Sportler mit einer Tischtennis Bandage anzutreffen, um ihren geliebten Sport trotzdem durchzuführen. Problematisch ist der Einsatz einer Tischtennis Bandage an der Hand oder an den Fingern. Da das notwendige Ballgefühl wesentlich von der Wahrnehmung des Schlagkontaktes abhängt, ist dann das Spiel oft wesentlich beeinträchtigt. Hier sind Tapes besser geeignet, mit denen man beim Wickeln auf das Ballgefühl achtet.


Prophylaxe statt Sportunterbrechung

Bedingt durch den sehr häufigen Einsatz von Schnellkraft-Bewegungen sind die häufigsten Verletzungen im Tischtennis Zerrungen der Muskulatur oder Bänderverletzungen. Da diese oft nicht oder nur ungenügend auskuriert sind, entwickeln sich diese durch Entzündungen zu langwierigen, wiederkehrenden Verletzungen. Eine nicht behandelte Zerrung oder Bänderdehnung kann im Wiederholungsfall schnell zum Muskelfaserriss oder zum Bänderanriss führen. Spätestens dann erfolgt der Gang zum Arzt. Dabei gibt es einfache Regeln, die dem vorbeugen. Grundsätzlich ist die tatsächliche Verletzungsursache abzuklären. Deshalb gehen Sie lieber eher als zu spät zum Arzt. Dann bewahrt Sie eine einfache Tischtennis Bandage vor späteren Schäden. Wenn Sie ähnliche Verletzungen schon einmal hatten, trifft eine korrekte Selbstdiagnose eher zu. Dann wissen Sie, ob es sich um eine Zerrung oder doch wieder um eine Entzündung handelt. Zerrungen und Muskelerschöpfungen behandeln Sie in der Regel mit Wärme, die Sie auch mit einer Tischtennis Bandage erreichen. Entzündungen und Schwellungen benötigen dagegen Ruhestellung und Kälte. Auch dafür gibt es die Möglichkeit des Einsatzes einer Tischtennis Bandage, die dann Kältepackungen halten. Da eine Tischtennis Bandage ohne negative Nebenwirkungen ist, schadet eine prophylaktische Verwendung in der Regel nicht. Ausnahme der Regel ist die Tischtennis Bandage der Großgelenke (besonders das Kniegelenk), da diese oft extrem eng anliegend die Beweglichkeit stören. Nicht zuletzt beeinflusst diese Tischtennis Bandage dadurch die Blutzirkulation und belastet die Bänder eher durch den zusätzlichen Druck.


Tischtennis Bandage Sportverletzung
 
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