Infos zu Verletzungen (Indikationsbeschreibung)

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Halswirbelsäule

Schleudertrauma

Beim Schleudertrauma handelt es sich um eine so genannte Beschleunigungs-verletzung. Sie kommt dadurch zustande, dass der Kopf durch einen plötzlichen Impuls stark nach vorn oder hinten geschleudert wird. Dies ist zum Beispiel bei einem Auffahrunfall der Fall. Fährt man selbst auf ein anderes Fahrzeug auf, wird der Kopf zuerst schnell nach vorn, dann nach hinten geschleudert. Fährt dagegen ein anderes Fahrzeug hinten auf, ist der Unfallablauf genau umgekehrt. Durch das Schleudern des Kopfes kommt es zu einer starken Dehnung und Zerrung der Nackenmuskulatur, in der sich sehr viele Sensoren befinden, die dem Gehirn die Position des Kopfes melden. Durch die akute Zerrung werden diese Sensoren irritiert. Es kommt zu Verspannungen, Nacken- und Kopfschmerzen sowie Einschränkungen der Beweglichkeit des Kopfes. Starke Verletzungen, wie Muskel- oder Bänderrisse oder gar Knochenbrüche im Bereich der Halswirbelsäule sind dagegen selten.

Rheumatoide Arthritis, Rheumatoidarthritis (RA)
Echtes entzündliches Rheuma. Bei der rheumatoiden Arthritis kommt es zu einer chronischen Entzündung von Gelenken. Es können alle Gelenke des Körpers betroffen sein, am häufigsten tritt die rheumatoide Arthritis im Bereich der Hände und Finger, der Füße und Zehen, sowie an der Halswirbelsäule auf. Die Ursache ist bisher unbekannt. Die Entzündung geht von der Gelenkinnenhaut, die die Gelenkschmiere bildet, aus und zerstört im Laufe der Zeit das gesamte betroffene Gelenk. Die Gelenkinnenhaut wuchert und vergrößert sich, so dass die betroffenen Gelenke auseinandergedrückt und verformt werden. Dadurch kann es zu starken Fehlstellungen der betroffenen Gelenke kommen.

Fraktur
Knochenbruch. Im Bereich der Halsbwirbelsäule betreffen die Knochenbrüche vor allem die Wirbelkörper.

Wurzelirritationen
Die vom Rückenmark ausgehenden Nervenstränge verlassen die Wirbelsäule in einem speziellen Kanal zwischen den Wirbelkörpern. In diesem Bereich werden die Nervenstränge auch als Nervenwurzel bezeichnet. Verengungen dieses Nervenwurzelkanals, zum Beispiel durch Bandscheibenvorwölbungen oder –vorfälle oder knöcherne Ausziehungen an den Wirbelkörpern führen zu einer Reizung der Nervenwurzel. Diese wird als Wurzelirritation bezeichnet. Hauptsymptom sind Schmerzen im Arm und in der Hand, teilweise aber auch Sensibilitätsstörungen oder Kribbeln. In schweren Fällen kann es sogar zu Lähmungen kommen. Der Arm oder die Hand können dann nicht mehr bewegt werden.

Brustwirbelsäule (BWS)

Haltungsschwäche, Haltungsschaden

Durch Bewegungsmangel und einseitige Körperhaltungen verursachte Abweichungen der Wirbelsäule von der als normal empfundenen Haltung. Normalerweise wird unser Körper durch das feine Wechselspiel zwischen Rücken- und Bauchmuskulatur in einer aufrechten Haltung stabilisiert. Durch den westlichen Lebensstil (z. B. überwiegend sitzende Tätigkeiten und Freizeitbeschäftigungen) kommt es jedoch meist zu einer Abschwächung der Bauchmuskulatur und Verkürzung der Rückenmuskulatur. Die Folge sind häufig ein Rundrücken und Hohlkreuz. Bei Haltungschwäche und –schaden ist die Statik der Wirbelsäule aktiv (durch Krankengymnastik und Rückenschule) oder passiv (durch Orthesen) korrigierbar. Liegen keine Beschwerden vor, spricht man von einer Haltungsschwäche. Führt die fehlerhafte Statik der Wirbelsäule zu Schmerzen, so liegt ein Haltungsschaden vor.

Kompressionsfrakturen
Bruch eines Wirbelkörpers, der durch ein Zusammenstauchen der Wirbelsäule zustande kommt. Der Wirbelkörper wird dabei in sich zusammengedrückt. Normalerweise treten diese Wirbelkörperbrüche nur bei schweren Unfällen auf. Bei einer Osteoporose (Knochenentkalkung) kann es jedoch schon bei kleineren Belastungen, wie zum Beispiel beim Bücken oder Vornüberbeugen des Oberkörpers, zu Kompressionsfrakturen der Wirbelkörper kommen.

Osteoporose
Knochenentkalkung und Verlust an Knochenmasse mit der Folge einer erhöhten Brüchigkeit der Knochen. Bei der Osteoporose findet ein deutlich stärkerer Knochenabbau statt als dies bei normalem Knochenstoffwechsel der Fall ist. Man unterscheidet die so genannte postmenopausale Osteoporose, die Frauen in nach den Wechseljahren auf der Grundlage des Östrogenmangels betrifft, von der so genannten Altersosteoporose (betrifft Menschen nach dem 70. Lebensjahr) sowie der so genannten sekundären Osteoporose, die als Folge anderer Krankheiten wie zum Beispiel Nierenerkrankungen oder Nebenschilddrüsenüberfunktion entsteht. Eine Osteoporose kann, muss aber nicht unbedingt, zu Schmerzen führen. Die Hauptgefahr besteht in der erhöhten Knochenbrüchigkeit, die bevorzugt die Wirbelsäule, den Unterarm und den Oberschenkelhals betrifft.  

Scheuermann-Erkrankung (Morbus Scheuermann)
Im Jugendalter auftretende Wachstumsstörung der Grund- und Deckplatten der Wirbelkörper im Bereich von Brust- und Lendenwirbelsäule mit teilweise eingesteiftem Rundrücken. Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt. Sie kann zu erheblichen Rückenschmerzen führen. Bei schweren Formen ist eine Beratung der Jugendlichen hinsichtlich der Berufswahl dringend zu empfehlen.

Lendenwirbelsäule (LWS)

Lumbalgie
Fachbegriff für den Rückenschmerz. Lumbalgie beschreibt allerdings nur den Ort des Schmerzes (Lendenwirbelsäule), nicht seine Ursache.

Lumboischialgie
Fachbegriff für den Rückenschmerz, der auch ins Bein ausstrahlt. Lumboischialgie beschreibt allerdings nur den Ort des Schmerzes (Lendenwirbelsäule und Bein), nicht seine Ursache.

Ischias-Schmerz, Ischialgie
Fachbegriff für den Beinschmerz, der vom Rücken ausgeht. Ischialgie beschreibt allerdings nur den Ort des Schmerzes (im Verlauf des Ischias-Nerven), nicht seine Ursache.

Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
Verschleißerkrankung der Wirbelsäule. Sie kann die Bandscheiben (Osteochondrose), die Wirbelkörper (Spondylose) oder die kleinen Gelenke zwischen den Wirbelkörpern (Spondylarthrose) betreffen. Führendes Symptom ist der Rückenschmerz.

Osteochondrose
Verschleißerkrankung der Bandschreiben. Sie macht sich im Röntgenbild dadurch bemerkbar, dass die Bandscheiben dünner (geschrumpft) sind als normal.

Spondylose
Verschleißerkrankung der Wirbelkörper. Sie macht sich im Röntgenbild dadurch bemerkbar, dass die Wirbelkörper etwas unregelmäßig geformt sind und knöcherne Ausziehungen an den Rändern haben.

Spondylarthrose
Verschleißerkrankung der kleinen Gelenke zwischen den Wirbelkörpern (so genannte kleine Wirbelgelenke). Sie macht sich im Röntgenbild dadurch bemerkbar, dass der Gelenkspalt unregelmäßig geformt ist und an den Rändern der Gelenke knöcherne Ausziehungen zu sehen sind. Diese können bei starker Ausprägung durchaus auf Nervenwurzeln drücken und dadurch Schmerzen verursachen.

Missbildungen im Wirbelsäulenbereich
Angeborene Fehlbildungen können in allen Wirbelsäulenabschnitten vorkommen. Am häufigsten ist die so genannte Wirbelbogenstörung. Der Wirbelbogen ist ein knöcherner Ring, der das Rückenmark an den Seiten sowie hinten umschließt und schützt (vorne wird das Rückenmark vom Wirbelkörper geschützt). Bei einer Wirbelbogenstörung ist der knöcherne Ring nicht vollständig geschlossen. In der Folge kann es deshalb dazu kommen, dass der Wirbelkörper nach vorne rutscht (so genanntes Wirbelgleiten oder Spondylolisthesis). Dies führt durch eine Dehnung der die Wirbelsäule stabilisierenden Bänder sowie durch die Fehlstatik zu Rückenschmerzen.

Bandscheibenvorfall (Prolaps), Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)
Die Bandscheiben befinden sich zwischen den Wirbelkörpern und wirken dort wie Stossdämpfer, welche die bei jedem Schritt auf die Wirbelsäule einwirkenden Belastungen abfangen. Sie bestehen aus einem Gallertkern (geleeartiges Gewebe) sowie einem festen Faserring. Der Gallertkern ist sehr flexibel und verteilt die Belastung über die gesamte Bandscheibe. Bei einem Verschleiß der Bandscheiben reisst der Faserring ein, der Gallertkern „wühlt“ sich den quasi durch den Faserring und „beult ihn aus“. Er kann dadurch auch auf die aus dem Rückenmark kommenden Nerven drücken und dadurch starke Schmerzen verursachen. Von einer Bandscheibenvorwölbung (Protrusion) spricht man, solange der Faserring noch nicht vollständig gerissen ist und er den Gallertkern noch in der Bandscheibe hält. Bei noch stärkerem Verschleiß reisst der Faserring, der Gallertkern tritt aus der Bandscheibe aus. In diesem Fall spricht man von einem Bandscheibenvorfall (Prolaps). Führendes Symptom sind Rückenschmerzen, die auch ins Bein ausstrahlen können. In schwereren Fällen können aber auch Sensibilitätsstörungen (Taubheitsgefühl und/oder Kribbeln) oder sogar Lähmungen auftreten. Bei Lähmungen ist eine operative Behandlung des Bandscheibenvorfalls angezeigt.

Wirbelbogenstörung, Wirbelgleiten (Spondylolisthese)
Der Wirbelbogen ist ein knöcherner Ring, der das Rückenmark an den Seiten sowie hinten umschließt und schützt (vorne wird das Rückenmark vom Wirbelkörper geschützt). Bei einer angeborenen Wirbelbogenstörung ist der knöcherne Ring nicht vollständig geschlossen. In der Folge kann es deshalb dazu kommen, dass der Wirbelkörper nach vorne rutscht (so genanntes Wirbelgleiten oder Spondylolisthesis). Dies führt durch eine Dehnung der die Wirbelsäule stabilisierenden Bänder sowie durch die Fehlstatik zu Rückenschmerzen.

Gefügelockerung der LWS
Leichte Instabilität im Bereich der Lendenwirbelsäule. Durch Verschleißerkrankungen (Degeneration) im Bereich der Bandscheiben, Wirbelkörper und/oder kleinen Wirbelgelenke kann es dazu kommen, dass die die Wirbelsäule stabilisierenden Bänder „zu weit“ geworden sind. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Verbindung zwischen den einzelnen Wirbeln nicht fest und stabil, sondern etwas locker ist und Spiel hat. Die Wirbel können sich dabei sogar etwas gegeneinander „verkanten“. Durch dieses „Verkanten“ können Nervenstrukturen gereizt werden, was zu Rückenschmerzen führt. Andererseits versucht der Körper, diese Instabilität der Wirbelsäule durch stärkere Muskelarbeit zu kompensieren. Ist die Rückenmuskulatur dafür nicht ausreichend trainiert, reagiert sie mit Überforderung und Schmerzen.

Lumbale Spinalkanalstenose
Knöcherne Verengung des Rückenmarkskanals. Sie ist eine Folge des Verschleißes der Wirbelkörper (Spondylose) mit Bildung von knöchernen Ausziehungen, die den Rückenmarksraum einengen. Wie immer, wenn Nerven unter Druck gesetzt werden, ist das führende Symptom der Rückenschmerz. Bei stärkerer Ausprägung können aber auch Sensibilitätsstörungen oder Kribbeln in den Beinen und Füßen auftreten. In sehr schweren Fällen kann es sogar zu Lähmungen kommen. Das Bein oder der Fuß können dann nicht mehr bewegt werden. 
Becken / Ileosacralgelenke (ISG)

Symphysenlockerung, Symphysensprengung
Die Symphyse ist eine knorpelige Verbindung zwischen den Scham- und Sitzbeinknochen beider Seiten. Sie schließt den so genannten Beckenring auf der Vorderseite (hinten wird der Beckenring durch das Ileosacralgelenk geschlossen). Die Symphyse kann aufgrund ihrer knorpeligen Struktur etwas gedehnt werden und gibt dem Beckenring dadurch etwas Flexibilität. Besonders unter der Geburt kann es jedoch zu einer Überdehnung (Lockerung) oder sogar zum einem Durchriss (Sprengung) der Symphyse kommen. In der Folge ist der Beckenring weniger stabil als normal, was zu tiefsitzenden Rückenschmerzen sowie zu Beschwerden im Bereich der Schamgegend führen kann.

Gefügelockerung/Arthrose des Ileosacralgelenks
Das Ileosacralgelenk (ISG oder SIG) stellt die Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Wirbelsäule) und dem großen Beckenknochen (Darmbein) her. Dadurch ist die Wirbelsäule über das Ileosacralgelenk federnd im Becken aufgehängt. Das Ileosacralgelenk wirkt wie ein Stossdämpfer, der die bei jedem Schritt auf die Wirbelsäule einwirkenden Belastungen abfängt und dadurch die Bandscheiben entlastet. Im Ileosacralgelenk ist nur eine kleine Beweglichkeit (Federn nach oben und unten) vorhanden. Es besitzt einen sehr starken Bandapparat. Bei einer Arthrose des Ileosacralgelenks kommt es zum Verschleiß bzw. Schrumpfen des Gelenkknorpels. Infolgedessen kann der stabilisierende Bandapparat für das geschrumpfte Gelenk „zu weit“ werden. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Verbindung zwischen den dem Kreuzbein und dem Darmbein nicht fest und stabil, sondern etwas locker ist und Spiel hat. Dies bezeichnet man auch als „Gefügelockerung“ des ISG. Kreuz- und Darmbein können sich dabei sogar etwas gegeneinander „verkanten“. Dadurch kann das Ileosacralgelenk nicht mehr als Stossdämpfer für die Wirbelsäule wirken, was zu Rückenschmerzen führt. Diese können auf der Rückseite der Beine bis in die Kniekehlen ausstrahlen.  
Hüfte

Hüftdysplasie, Hüftreifungsstörung
Bei der Hüftdysplasie handelt es sich um eine angeborene Reifungsstörung der Hüfte. Dabei ist die im Becken befindliche Gelenkpfanne für den Kopf des Oberschenkelknochens zu klein. Unbehandelt führt die Hüftdysplasie zur frühzeitigen Entwicklung eines Hüftgelenkverschleisses (Hüftgelenks- oder Coxarthrose), da sich der Druck, der auf das Hüftgelenk beim Stehen und Laufen einwirkt, auf kleinere Fläche verteilen muss. Wenn die Hüftdysplasie rechtzeitig erkannt wird, kann sie jedoch gut behandelt werden. Dazu muss der Säugling mit einer Orthese versorgt werden, die den Oberschenkel beugt und abspreizt. Dadurch wird der Oberschenkelkopf in die Gelenkpfanne gedrückt, was für diese einen starken Wachstumsreiz darstellt. Nur sehr schwere Fälle müssen operativ behandelt werden.  

Coxarthrose
bezeichnet eine so genannte degenerative Gelenkerkrankung, d.h. den „Verschleiß“ des Hüftgelenks. Eine Arthrose entsteht im Bereich der Bandscheiben und Beingelenke vorwiegend durch ein Missverhältnis zwischen  Beanspruchung und Belastbarkeit des Gelenkes. Eine Arthrose kann beispielsweise durch eine Überlastung des Gelenkes wie zum Beispiel bei körperlicher Schwerarbeit, Sport oder Übergewicht verursacht werden. Andererseits kann auch ein allgemeiner Bewegungsmangel zur Entwicklung einer Arthrose führen. Bewegung ist wichtig für die Umwälzung der Gelenkschmiere (Synovia) im Gelenk, die den Gelenkknorpel ernährt. Wird sie nicht ständig erneuert und ausgetauscht, kommt es Ernährungsstörungen des Gelenkknorpels.
Im Röntgenbild ist erkennbar, dass der Gelenkspalt kleiner wird und sich die Knochen, die das Gelenk bilden, einander annähern. Dies ist durch den Schwund des Gelenkknorpels bedingt. Die Patienten haben Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken, Anfangsschmerzen bei Bewegungen, zunehmende Belastungsschmerzen bis hin zu belastungsunabhängigen Dauerschmerzen.

Instabilität des Hüftgelenks
vermittelt dem Patienten das Gefühl eines „wackeligen“, „schlackernden“ Hüftgelenks. Beim Auftreten hat man das Gefühl, dass die Verbindung zwischen Becken und Oberschenkel nicht fest und stabil, sondern lose ist und Spiel hat. Der Oberschenkelkopf kann sich beim Auftreten „verkanten“.  Die Ursachen hierfür sind meist überdehnte bzw. gerissene Bänder in Folge eines Hüftgelenkersatzes (Hüftendoprothese), aber auch Knorpelschwund (Arthrose), bei dem die Bänder des Gelenkes „zu weit“ geworden sind (an der Hüfte selten). Eine durch Bänderdehnung oder –riss verursachte Instabilität kann durch eine gut trainierte Muskulatur kompensiert werden.

Lockerung einer Hüftendoprothese
Künstliche Hüftgelenke (Endoprothesen) können sich, insbesondere wenn sie nicht mit Knochenzement im Knochen verankert sind, im Laufe der Zeit lockern. Dann besteht zwischen dem Knochen und dem künstlichen Gelenk ein Spiel, das der Patient als Instabilität („Wackeln“, „Schlackern“, unsicherer Gang) empfindet. Insbesondere bei jüngeren Patienten werden in der Regel zementlose Endoprothesen eingebaut, da sie, wenn sie nach ca. 15-20 Jahren verschlissen sind, einfacher gewechselt werden können als zementierte Endoprothesen. Im Falle einer Endoprothesenlockerung kann die Hüfte mittels einer Orthese gesichert werden.

Knie (Kniegelenk)

Reizzustände
Reizzustände zählen zu den meistbenannten Gelenkbeschwerden. Sie bezeichnen unspezifische Schmerz- und/oder Entzündungszustände im Bereich der Weichteile um das Gelenk (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapsel). Oftmals sind die Reizzustände im Zusammenhang mit unfallbedingten oder krankhaften Veränderungen und Verletzungen des Gelenkes zu sehen.

Gonarthrose
bezeichnet eine so genannte degenerative Gelenkerkrankung, d.h. den „Verschleiß“ des Kniegelenks. Eine Arthrose entsteht im Bereich der Bandscheiben und Beingelenke vorwiegend durch ein Missverhältnis zwischen  Beanspruchung und Belastbarkeit des Gelenkes. Eine Arthrose kann beispielsweise durch eine Überlastung des Gelenkes wie zum Beispiel bei körperlicher Schwerarbeit, Sport oder Übergewicht verursacht werden. Andererseits kann auch ein allgemeiner Bewegungsmangel zur Entwicklung einer Arthrose führen. Bewegung ist wichtig für die Umwälzung der Gelenkschmiere (Synovia) im Gelenk, die den Gelenkknorpel ernährt. Wird sie nicht ständig erneuert und ausgetauscht, kommt es Ernährungsstörungen des Gelenkknorpels.
Im Röntgenbild ist erkennbar, dass der Gelenkspalt kleiner wird und sich die Knochen, die das Gelenk bilden, einander annähern. Dies ist durch den Schwund des Gelenkknorpels bedingt. Die Patienten haben Spannungsgefühle und Steifigkeit in den betroffenen Gelenken, Anfangsschmerzen bei Bewegungen, zunehmende Belastungsschmerzen bis hin zu belastungsunabhängigen Dauerschmerzen.

Seitenbandrupturen des Kniegelenks
Riss (Ruptur) des inneren oder äußeren Seitenbandes (auch Innen- bzw. Außenband genannt) durch äußere Gewalteinwirkung, vor allem beim Sport. Bei einem Riss des Innenbandes kann das Kniegelenk nach außen, bei einem Riss des Außenbandes nach innen aufgeklappt werden. Das Gelenk fühlt sich „wackelig“ und „schlackernd“ an. Innenbandrisse werden meist mit einer kniestabilisierenden Orthese behandelt. Außenbandrisse müssen operiert werden. Nach der Operation wird das Kniegelenk ebenfalls mit einer Orthese stabilisiert und gesichert.

Kreuzbandruptur
Riss (Ruptur) des vorderen oder hinteren Kreuzbandes. Die Kreuzbänder halten das Kniegelenk, das vom Oberschenkelknochen und dem Schienbein gebildet wird, zusammen. Das vordere Kreuzband (lateinisch: Ligamentum cruciatum anterius; englisch: anterior cruciate ligament [abgekürzt: ACL]) verläuft von der vorderen Innenseite der Schienbeingelenkfläche zur hinteren Außenseite der Oberschenkelgelenkfläche. Das hintere Kreuzband (lateinisch: Ligamentum cruciatum posterius; englisch: posterior cruciate ligament [abgekürzt: PCL]) verläuft von der hinteren Außenseite der Schienbeingelenkfläche zur vorderen Innenseite der Oberschenkelgelenkfläche. Kreuzbandrupturen betreffen zu etwa 95% das vordere Kreuzband und nur zu etwa 5% das hintere Kreuzband. Kreuzbandrisse machen sich durch eine Instabilität des Kniegelenks bemerkbar. Nach Rupturen des vorderen Kreuzbandes rutscht der Oberschenkel beim Strecken des Kniegelenks über den Unterschenkel nach hinten (so genanntes vorderes Schubladenphänomen, weil der Unterschenkel scheinbar nach vorne rutscht). Dadurch kann der Gang sehr unsicher werden. Nach einem Riss des hinteren Kreuzbandes rutscht der Oberschenkel beim Strecken des Kniegelenks über den Unterschenkel nach vorne (so genanntes „hinteres Schubladenphänomen“, weil der Unterschenkel scheinbar nach hinten rutscht). Die Risse des vorderen Kreuzbandes werden meist operiert, wenn die Entzündung nach der Verletzung abgeklungen ist, und hinterher mit einer Knieorthese stabilisiert. Risse des hinteren Kreuzbandes werden meist nur mit einer stabilisierenden Knieorthese behandelt.

Femoropatellares (Schmerz-) Syndrom
Schmerzen im Bereich der Unterseite der Kniescheibe, die sich vor allem beim Treppensteigen, Knien und Bergabgehen bemerkbar machen. Sie kommen dadurch zustande, dass sich die Kniescheibe durch eine Fehlfunktion des großen Kniestreckermuskels in ihrer knöchernen Gleitbahn am Oberschenkelknochen „verkantet“. Da im Gelenk zwischen Oberschenkel und Kniescheibe Belastungen bis zu 600 kg wirken, wird leicht verständlich, dass auch kleinste „Verkantungen“ zu Schmerzen an der Kniescheibe sowie über längere Zeit auch zu einem „Verschleiß“ des Kniescheibenknorpels (so genannte Retropatellararthrose) führen kann.

Fuss/ Sprunggelenk

Das Knöchelgelenk wird medizinisch als Sprunggelenk bezeichnet. Es besteht aus dem oberen und dem unteren Sprunggelenk. Das obere Sprunggelenk (OSG) stellt die Verbindung zwischen dem Unterschenkel und dem Fuß her. Es wird auf Seiten des Unterschenkels vom Schienbein und vom Wadenbein sowie auf Seiten des Fußes vom Sprungbein gebildet. Die vom oberen Sprunggelenk ausgeführte Bewegung ist das Heben und Senken des Fußes. Das untere Sprunggelenk (USG) wird ausschließlich von Knochen der Fußwurzel gebildet. Es erlaubt das Einwärts- und Auswärtsdrehen des Fußes.

Reizzustände
Reizzustände zählen zu den meistbenannten Gelenkbeschwerden. Sie bezeichnen unspezifische Schmerz- und/oder Entzündungszustände im Bereich der Weichteile um das Gelenk (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapsel). Oftmals sind die Reizzustände im Zusammenhang mit unfallbedingten oder krankhaften Veränderungen und Verletzungen des Gelenkes zu sehen.

Distorsion
Bezeichnet die Verrenkung, Verdrehung,  Zerrung und Überdehnung eines Gelenkes. Die Distorsion ist die häufigste Gelenkverletzung überhaupt. Jedes Gelenk kann über seinen normalen, physiologischen Bewegungsablauf hinaus bewegt, „gezerrt“, „verdreht“ werden. Bei der Verdrehung wird die Gelenkkapsel überdehnt, dabei können neben der Kapsel auch Bänder und Blutgefäße einreißen. Deshalb schwillt nach einer Distorsion das betroffene Gelenk an. Distorsionen des Sprunggelenks können bei stärkerer körperlicher Belastung, z. B. beim Sport, aber auch bei normalem Gehen als Folge eines Unfalles, z. B. beim Umknicken im Knöchel an einer Bordsteinkante, entstehen.

Bandruptur
Bezeichnet den Riss eines oder mehrerer Bänder, die ein Gelenk und die Gelenkkapsel stabilisieren. Sie entsteht durch eine Überlastung bzw. Überdehnung der Bänder. Bandrupturen im Knöchel entstehen am häufigsten während der sportlichen Betätigung. Daneben spielen Unfälle beim normalen Gehen und im Straßenverkehr, z. B. beim Umknicken an einer Bordsteinkante, eine wesentliche Rolle. Die betroffenen Bänder am Sprunggelenk sind das vordere Außenband, das mittlere Außenband und das hintere Außenband.

Instabilität des Sprunggelenks (Knöchelgelenks)
vermittelt dem Patienten das Gefühl eines „wackeligen“, „schlackernden“ Knöchelgelenks. Beim Auftreten hat man das Gefühl, dass die Verbindung zwischen Unterschenkel und Fuss nicht fest und stabil, sondern lose ist und Spiel hat. Der Knöchel kann sich beim Auftreten „verkanten“.  Die Ursachen hierfür sind meist überdehnte bzw. gerissene Bänder, aber auch Knorpelschwund (Arthrose), bei dem die Bänder des Gelenkes „zu weit“ geworden sind. Eine durch Bänderdehnung oder –riss verursachte Instabilität kann durch eine gut trainierte Muskulatur kompensiert werden.

Fersenbeinfraktur
Bezeichnet den Knochenbruch des Fersenbeins infolge von Druckeinwirkungen. Dies geschieht zum Beispiel durch Stürze aus größeren Höhen auf die Ferse. Die Fersenbeinfraktur ist eine äußerst langwierige Verletzung, deren Heilung zwischen 12 und 24 Wochen andauern kann.

Reizzustände
Reizzustände zählen zu den meistbenannten Gelenkbeschwerden. Sie bezeichnen unspezifische Schmerz- und/oder Entzündungszustände im Bereich der Weichteile um das Gelenk (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapsel). Oftmals sind die Reizzustände im Zusammenhang mit unfallbedingten oder krankhaften Veränderungen und Verletzungen des Gelenkes zu sehen.

Tendomyopathien
Bezeichnen Schmerzen bzw. Entzündungen (pathie = lateinisch: Erkrankung) im Bereich der Sehnen (lateinisch: tendo) und Muskeln (lateinisch in zusammengesetzten Wörtern: myo).

Schulter - Schultergelenk

Instabilität des Schultergelenks
vermitteln dem Patienten das Gefühl eines „wackeligen“, „schlackernden“ Schultergelenks. Beim Bewegen des Armes hat man das Gefühl, dass die Verbindung zwischen Rumpf und Arm nicht fest und stabil, sondern lose ist und Spiel hat. Die Schulter kann sich beim Bewegen des Armes „verkanten“. Die Ursachen hierfür sind meist überdehnte bzw. gerissene Bänder, häufig aber auch Verschleißerscheinungen im Bereich der schulterstabilisierenden Muskulatur (so genannte „Rotatorenmanschette“).

Omarthrose
„Verschleißerkrankung“ des Schultergelenks. Bei der Arthrose kommt es zu einem Schwund des Knorpels mit daraus folgender verminderter Belastbarkeit und Schmerzen. An der Schulter tritt eine echte Arthrose nur relativ selten auf. Sie kommt in der Regel nur nach einem Bruch des Oberarmkopfes auf, der unregelmäßig verheilt ist. Die meisten Schulterbeschwerden sind durch Veränderungen im Bereich der Muskeln und Sehnen des Schultergürtels bedingt.

Schulterluxation
Ausgerenktes Schultergelenk. Die Schulter kann nach vorne, unten oder hinten ausgerenkt sein. Bei einer Schulterluxation werden häufig die Bänder überdehnt oder zerrissen. Nach dem Wiedereinrenken (Reponieren oder Reposition) des Schultergelenks muss der Arm für einige Zeit ruhiggestellt werden. Bei vorderen und unteren Schulterluxationen erfolgt die Ruhigstellung des Armes vor dem Rumpf, nach hinteren Schulterluxationen mit zur Seite abgewinkeltem Arm („in Abduktion“).

Humerusfraktur
Bruch des Oberarmknochens.

Rotatorenmanschette
Bei der Rotatorenmanschette handelt es sich um eine Gruppe von Muskeln, die vom Schulterblatt zum Kopf des Oberarmknochens verlaufen und ihn wie eine Manschette komplett umschließen. Die Aufgabe dieser Muskeln ist das Anheben des Oberarms sowie das Drehen des Oberarmknochens im Schultergelenk (Drehung = Rotation, deshalb Rotatorenmanschette).
 
Degeneration und Ruptur der Rotatorenmanschette
Im Schultergelenk ist die Belastung der Knochen- und Knorpelstrukturen relativ gering, die der Muskeln und Sehnen dafür um so höher. Deshalb betreffen Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen an der Schulter hauptsächlich Muskeln und Sehnen. Die Muskeln der Rotatorenmanschette leisten am Schultergelenk Schwerstarbeit. Sie sind deshalb häufig von Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen (lateinisch: Degeneration) betroffen. Der Verschleiß kann sogar dazu führen, dass Sehnen komplett reißen (lateinisch: Ruptur = Riss). Am häufigsten ist der M. supraspinatus beeinträchtigt (sogenannte Supraspinatussehnen-Degeneration oder –Ruptur), der den Arm zur Seite anhebt und den Oberarmkopf beim Armbewegungen in der Gelenkpfanne hält.

Ellenbogen - Ellenbogengelenk

Golferellenbogen (Epicondylitis radialis oder medialis)
Reizung und Schmerzen im Bereich der Ursprünge der Unterarmmuskulatur an der Innenseite des Ellenbogens. Äußert sich durch heftige Druckschmerzen an den Muskelursprüngen der Handbeugemuskulatur sowie durch Schmerzen im Unterarm und am Ellenbogen beim Greifen mit der Hand. Er entsteht durch Fehlbeanspruchung und Überlastung der Handbeugemuskeln.

Tennisellenbogen (Epicondylitis ulnaris oder lateralis)
Reizung und Schmerzen im Bereich der Ursprünge der Unterarmmuskulatur an der Außenseite des Ellenbogens. Äußert sich durch heftige Druckschmerzen an den Muskelursprüngen der Handstreckmuskulatur sowie durch Schmerzen im Unterarm und am Ellenbogen beim Greifen mit der Hand. Er entsteht durch Fehlbeanspruchung und Überlastung der Handstreckmuskeln.

Reizzustände
Reizzustände zählen zu den meistbenannten Gelenkbeschwerden. Sie bezeichnen unspezifische Schmerz- und/oder Entzündungszustände im Bereich der Weichteile um das Gelenk (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapsel). Oftmals sind die Reizzustände im Zusammenhang mit unfallbedingten oder krankhaften Veränderungen und Verletzungen des Gelenkes zu sehen.

Ellenbogenarthrose
„Verschleißerkrankung“ des Ellenbogengelenks. Bei der Arthrose kommt es zu einem Schwund des Knorpels mit daraus folgender verminderter Belastbarkeit und Schmerzen. Am Ellenbogen tritt eine echte Arthrose nur relativ selten auf. Sie kommt in der Regel nur nach einem Knochenbruch im Bereich des Ellenbogengelenks auf, der unregelmäßig verheilt ist. Die meisten Ellenbogenbeschwerden sind durch Veränderungen im Bereich der Muskeln und Sehnen des Unterarms bedingt.

Hand - Handgelenk

Reizzustände
Reizzustände zählen zu den meistbenannten Gelenkbeschwerden. Sie bezeichnen unspezifische Schmerz- und/oder Entzündungszustände im Bereich der Weichteile um das Gelenk (Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapsel). Oftmals sind die Reizzustände im Zusammenhang mit unfallbedingten oder krankhaften Veränderungen und Verletzungen des Gelenkes zu sehen.

Karpaltunnelsyndrom
Im Bereich des Handgelenks verlaufen die Sehnen, Nerven und Blutgefäße in einer von Elle und Speiche geformten knöchernen Schiene, deren obere Enden von einem starken Band verbunden werden. Diese „Röhre“ wird als Karpaltunnel bezeichnet. Ab dem 35. Lebensjahr neigt dieses Band zum Verdicken, wodurch es zu einer Einengung des Karpaltunnels kommen kann. Das Karpaltunnelsyndrom wird durch eine Druckschädigung des mittleren Handnerven, des Nervus medianus, infolge dieser Einengung des Karpaltunnels verursacht. Es äußert sich durch Schmerzen im Bereich und Gefühlsstörungen im Bereich des Daumens, Zeige- und Mittelfingers. Die Hand "schläft" auch tagsüber ein, während des nachts oft ein "pelziges Gefühl" den Schlaf behindert. Im Extremfall kann es sogar zu Lähmungserscheinungen der Hand kommen. Die Hand kann dann nicht mehr geschlossen werden.

Tendovaginitis
bezeichnet die Reizung des Sehnenscheiden im Bereich des Handgelenks. Bei den Sehnenscheiden handelt es sich um Gewebe, dass die Sehnen im Bereich von Gelenken überzieht, sie schützt und das Bewegen der Sehnen als „Gleitlager“ erleichtert.

Die Sehnenscheidenentzündung
äußert sich mit schmerzhaftem Knirschen oder Reiben der Sehne nach Überlastung oder einer stumpfen Verletzung (z. B. Prellung).

Handgelenksfrakturen Knochenbrüche im Bereich des Handgelenks
Der häufigste Handgelenksbruch ist die untere Speichenfraktur (medizinisch: distale Radiusfraktur). Handgelenksdistorsion bezeichnet die Verrenkung, Verdrehung,  Zerrung und Überdehnung des Handegelenks. Die Distorsion ist die häufigste Gelenkverletzung überhaupt. Jedes Gelenk kann über seinen normalen, physiologischen Bewegungsablauf hinaus bewegt, „gezerrt“, „verdreht“ werden. Bei der Verdrehung wird die Gelenkkapsel überdehnt, dabei können neben der Kapsel auch Bänder und Blutgefäße einreißen. Deshalb schwillt nach einer Distorsion das betroffene Gelenk an. Distorsionen des Handgelenks entstehen in der Regel durch einen Sturz des Körpers nach vorn, bei dem man sich mit den Händen auf dem Boden abfängt (bei dem man auf die Hände stürzt).

Daumensattelgelenkarthrose
„Verschleißerkrankung“ des Daumensattelgelenks. Das Daumensattelgelenk ermöglicht die so genannte Opposition des Daumens, bei welcher der Daumen den anderen Fingern gegenübergestellt wird (Grundvoraussetzung für das Greifen mit der Hand). Zu dieser Bewegung sind nur die Mensch und die Menschenaffen befähigt. Bei der Arthrose kommt es zu einem Schwund des Knorpels mit daraus folgender verminderter Belastbarkeit und Schmerzen. Diese machen sich vor allem beim Greifen bemerkbar.

Skidaumen
Riss (Ruptur) des äußeren Seitenbandes im Daumengrundgelenk. Er kommt häufig beim Skifahren vor, wenn mit der Hand in den Schnee gegriffen und der Daumen dabei am Untergrund hängen bleibt und überstreckt wird (daher auch „Skidaumen“). Zum Riss des Seitenbandes kann es aber auch durch Stürze auf den Daumen bei anderen Aktivitäten kommen. Er wird durch eine Ruhigstellung des Daumens behandelt.

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