Kniebandagen stabilisieren das Kniegelenk und beugen Schmerzen vor

Produktempfehlungen für Kniebandagen


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Eine Bandage für das Knie ist meist elastisch und umschließend. Sie wirken stabilsierend auf das Gelenk. Ist die Verletzung bzw. Instabilität des Knie komplex, so ist meist eine zusätzliche Stabilsierung durch Gurte und Schienen mit Gelenken angezeigt.

Kniebandagen sind gelenkumschließend und wirken komprimierend. Sie helfen Schmerzen zu reduzieren und stabilisieren die kniegelenkumgebende Muskulatur. Je nach Ausprägung der Schmerzen und der gefühlten Instabilität kann es sein, dass eine Bandage nicht ausreicht. Empfindest du eine starke Instabilität, solltest du eine Orthese für das Knie wählen.

Der Unterschied zwischen einer Bandage und einer Orthese liegt darin, dass Knieorthesen zusätzlich stabilisierende Schienen haben. Dadurch geben sie dem Knie von außen mehr Halt und verhindern unzuträgliche Bewegungen. Du fühlst dich wesentlich sicherer. Es werden Produkte mit unterschiedlichen Stabilitäten angeboten. Grundsätzlich gilt nicht, dass die höchste Stabilität die Beste ist. Wähle daher lieber ein Produkt aus, das deinen Schmerzen und deiner Instabilität entspricht.

Bei leichten bis moderaten Schmerzen ohne Instabilität ist eine Bandage ausreichend. Mit zunehmender Instabilität sollten Produkte mit Schienen und Gelenken eingesetzt werden. Fühlst du eine wirklich starke Instabilität, so solltest du eine Knieorthese mit kräftigen Gurten und Schienen wählen. Zum Beispiel die Knieorthese 510CP von LP Support oder die Össur Trainer. Bei der Wahl von Kniebandagen und Knieorthesen solltest du darauf achten, dass diese gut passen und an den Rändern sowie der Kniekehle nicht einschneiden. Es gibt zahlreiche Anbieter von Bandagen und Orthesen für den Sport. Daneben gibt es noch spezielle Kniegurte auch Patellasehnen-Band genannte Bandagen, die ausschließlich für die Führung der Patellasehne unterstützen. Empfehlenswert sind allerdings meist nur Markenprodukte. Jedes Produkt, dass du in unserem Shop kaufen kannst ist zuvor ausgiebig getestet worden. Für dich haben wir eine spezielle Auswahl an Bandagen im Kniebandagen-Test verglichen.

Kniebandagen unterstützen das Kniegelenk

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des Menschen. Beim Kniegelenk handelt es sich um ein zusammengesetztes Gelenk. Die involvierten Gelenke sind das Kniescheiben- und das Kniekehlengelenk. Den hinteren Abschluss des Kniekehlengelenks bildet die Kniekehle, durch die wichtige Nerven und Blutgefäße verlaufen.

Das menschliche Knie ist so konzipiert, dass es sich nur beugen und strecken lässt. Da es sich beim Knie um ein sogenanntes Dreh-Scharniergelenk handelt, erlaubt es insgesamt fünf Freiheitsgrade im Bewegungsablauf. Somit ermöglicht das Kniegelenk drei Verschiebungs- und zwei Drehbewegungsfreiheitsgrade.

Kniebandagen für den Bandapparat und die Sehnen

Der Bänderapparat und die Sehnen des Kniegelenks verbinden die Oberschenkel- und die Unterschenkelmuskeln mit dem Kniegelenk. Somit werden Bewegungen des Beines ermöglicht. Hinzu kommt, dass die Muskeln die Kraft mitbringen, damit das Bein bewegt werden kann. Denn nur durch die Zusammenarbeit von Bänderapparat und Muskeln erst ist eine Bewegung möglich.

Vorne auf dem Oberschenkelknochen befinden sich vier große Muskeln. Diese sorgen für das Strecken. Die Beugermuskeln bestehen aus insgesamt sechs Muskeln. Ebenso gibt es die das Knie umgebenden Einwärts- und Auswärtsdrehermuskeln.

Das Bein, insbesondere der Aufbau der vielen Muskeln und des Knies, ist sehr komplex. Das muss es auch sein, schließlich tragen die Beine, im Besonderen die Knie, das Gewicht des Menschen. Dies bedingt eine außerordentlich hohe Belastbarkeitsstufe. Trotzdem kann es zu Verletzungen oder Erkrankungen kommen.

Bei Verletzungen des Kniegelenks helfen Kniebandagen

Insbesondere im sportlichen Bereich sind die Bänder des Kniegelenks gefährdet. Gerade im Skisport passiert es des Öfteren, dass die Bänder durch die Aushebelung des Knies reißen. Auch das Herausspringen der Kniescheibe ist möglich. Eine weit verbreitete Erkrankung des Knies ist sicherlich die Arthrose. Dieser Gelenkverschleiß kann durch eine Verletzung auftreten, kann aber auch Folge von Übergewicht beziehungsweise Überbelastung oder Fehlbelastung des Knies sein. Auch das Alter des Patienten spielt bei der Arthrose eine Rolle.

Was gerade bei Sportlern immer wieder vorkommt, sind Schleimbeutelentzündungen. Sie entwickeln sich besonders gern bei einer Überbelastung des Kniegelenks. Auch kleine Verletzungen, in die Bakterien eindringen, können diese Entzündung auslösen. Oft ist der Schleimbeutel, der im Knie hinter der Kniekehle sitzt, davon betroffen.

Belastung des Kniegelenks in Sport und Freizeit

Das Knie und das Kniegelenk sind bei vielen Sportarten zum Teil starken Belastungen ausgesetzt. Bei vielen Disziplinen folgt auf einen schnellen Sprint ein abruptes Stoppen, wodurch sowohl Bänder und Sehnen als auch die Kniescheibe, die auch als Patella bezeichnet wird, belastet werden.

Entsprechend der Schwere der Belastung resultiert hieraus auch die Gefahr von Verletzungen im Kniebereich wie beispielsweise Sehnen- und Bänderanrisse oder -abrisse, Zerrungen und Prellungen. Letztere können auch Folge von Schlägen auf das Knie oder von Stürzen sein. Abhängig von der Intensität der Belastung und der Verletzungsgefahr ein ausreichender Schutz der Knie beim Sport notwendig.

Hierzu gehört sowohl die allseits bekannte Kniebandagen, als auch Knieschoner und Knieschützer, wie sie typisch für Handball und Volleyball, aber auch Basketball, Hockey und andere Ballsportarten sind. Ein Knieband empfiehlt sich dagegen beim sogenannten Läuferknie.

Liegt eine Vorbelastung des Knies beispielsweise in Form einer Instabiltät von Bändern und Sehnen oder aufgrund einer früheren Verletzung vor, werden Produkte bevorzugt, die einen stärkeren Schutz und eine stärker stabilisierende Wirkung haben. Hierzu zählen Artikel wie eine Kniebandagen, eine Knieorthese oder eine Kniegelenkstütze, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten vorstellen.

 
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