Entlastung, Stütze und Schutz für das Sprunggelenk durch eine Knöchelstütze

Das Sprunggelenk, das vom Fußknöchel bis zum Unterschenkel reicht, ist eine besonders sensible Region und daher sehr anfällig für eine ganze Reihe von Verletzungen. Denn das Sprunggelenk besteht selbst aus zwei Elementen (dem unteren sowie oberen Sprunggelenk) und ist mit einer ganzen Reihe von Bändern an den Unterschenkelknochen angebunden.

Die Bänder können durch Überlastung oder durch ein Umknicken überdehnt werden oder sogar reißen. Der Knochen kann dadurch starken Schaden nehmen oder sogar brechen.

Verletzungen im Bereich des Fußknöchels bis hin zum oberen Sprunggelenk gehören deshalb zu den häufigsten Sportverletzungen überhaupt, wie die AOK festgestellt hat. Effektiv schützen kann man sich durch eine Knöchelstütze. Diese verhindert nicht nur Verletzungen, sondern hilft auch beim Kurieren bereits bestehender Probleme.

Diese Probleme drohen ohne Knöchelstütze

Ganz gleich, ob man gut trainiert ist oder nicht, irgendwann knickt man beim Joggen oder bei einem laufintensiven Teamsport wie Fußball oder Basketball um. Die Bänder des Sprunggelenks, die hinter dem Knöchel verlaufen, nehmen dabei immer Schaden. Im besten Fall handelt es sich um eine Dehnung. Der Schmerz verschwindet dann innerhalb kurzer Zeit wieder.

Doch oft sind die Konsequenzen doch deutlich ernster: Die Bänder werden überdehnt oder reißen sogar. In Einzelfällen kann es sogar zu einem Abriss einzelner Bänder und Sehnen kommen, die dann häufig von einem Knöchelbruch begleitet werden, denn diese werden nicht sauber vom Knochen abgetrennt. Es kommt zu sogenannten knöchernden Bandaurissen. Dies ist ausgesprochen schmerzhaft und erfordert eine monatelange Reha.

Das Problem der Überpronation

Vor allem untrainierte Sportler leiden häufig sehr schnell unter großen Schmerzen im Bereich des Fußknöchels, die auf eine Überpronation zurückzuführen sind. Damit wird eine Überlastung des Knöchels und der Gelenke bezeichnet. Es sind noch nicht genügend Muskeln gewachsen, die eine stabilisierende Wirkung haben und verhindern, dass die Bänder beim zu häufigen Laufen überdehnt werden. Dies führt nicht nur zu Schmerzen, sondern verringert auch die Stabilität beim Laufen. Wer unter Schmerzen läuft, hat weniger Körperkontrolle. Häufige Folgen der Überpronation sind deshalb ein Supinationstrauma – das Umknicken nach innen – sowie eine Schädigung des Ligamentum deltoideum – dem Band, das am Innenknöchel sitzt.

Verletzungsverhütung: Schutz und Stütze durch eine Knöchelstütze

Eine Knöchelstütze kann ihren Träger effektiv vor diesen Verletzungen schützen. Sie fixiert Knöchel und Gelenk in einer festen Haltung, belässt aber so viel Spielraum, dass es nicht zu Verrenkungen kommen kann. Vereinfacht gesagt: Normale Bewegungen werden erlaubt. Umknicken kann kam jedoch nicht mehr. Zugleich verhütet die Knöchelstütze auch die Überpronation, denn sie ersetzt den stützenden Muskel und verhindert so eine Überdehnung der Bänder mit ihren fatalen Folgen.

Die Knöchelstütze hilft auch bei der Reha

Verletzungen im Bereich des Fußknöchels brauchen lange Zeit, bis sie wieder abgeklungen ist. Es ist nicht untypisch, dass man selbst nach einer einfachen Überlastung vier bis sechs Wochen benötigt, bis man wieder vollkommen schmerzfrei sind. Bei einer Schädigung der Bänder dauert es oft Monate bis dieser Zustand erreicht wird. Ein Grund dafür ist, dass der Fuß selbst durch das normale Gehen ständig wieder geschädigt wird, da er nicht ausreichend stabilisiert und auf diese Weise ruhig gehalten wird. Die Knöchelstütze leistet diesen Dienst und sorgt so dafür, dass die Verletzung auch so schnell wie möglich wieder abklingt.<

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