Schützer Wintersport

Wintersport - Sportschützer können Sportverletzungen verhindern





Jede Saison fahren bis zu sechs Millionen Deutsche Wintersportfans in die schneebedeckten Berge. Egal ob in die Alpen oder in das immer populärer werdende nicht so überlaufene Riesengebirge, Wintersportler fahren oft ohne ausreichende Vorbereitung und riskieren so unnötige Verletzungen. Eine gute Wintersportausrüstung und rechtzeitiges Ausdauer- sowie Krafttraining können helfen die Risien vor größeren Verletzungen zu vermeiden. Aufgrund immer besser werdender Ausrüstungen und der Verbreitung von Praxisfällen wie den Skiunfällen von Michael Schuhmacher und Angela Merkel, ist in den letzten 10 Jahren die Häufigkeit von Verletzungen bei Ski- und Snowboardunfällen um circa 50% gesunken. Sicher ist auch die besseren Aufklärung in den Wintersportgegenden und die präpaierten Pisten für diesen Rückgang verantwortlich.

Kunstschnee ist hart und daher sollten vor allem Schützer, bzw. Protektoren von jedem Wintersportler verwendet werden. Ein Sturz auch schon bei geringer Geschwindigkeit kann zu Knie, Handgelenks oder Schulterverletzungen führen. Dieses Risiko könnte durch Bandagen, Schützer oder eine Orthese deutlich veringert werden, da diese die Stabilisität des jeweiligen Gelenkes maßgeblich erhöhen. Gerade bei bestehenden Vorschädigungen von Sehnen, Bändern oder Gelenken sollten diese durch eine passende Schutzausrüstung besondere Beachtung erfahren. Bandagen helfen beispielsweise schon durch die vorwärmende Eigenschaft vieler Modelle, die Muskeln zu stärken und zu lockern.

Wintersport Schützer vermeiden Verletzungen im Bereich der Gelenke

Im Winter werden unsere Gelenke meist nicht ausreichend gewärmt. Dies liegt daran, dass sich um unsere Gelenke nicht genügend wärmende Muskulatur befindet. Dadurch sind diese gerade in der kalten Jahreszeit anfälliger für Verletzungen. Um dich auch beim Skilanglauf, bei Ski Alpin, beim Snowkiting oder dem Eislaufen entsprechend zu schützen, findest Du auf bei uns Schützer mit Doppelfunktionen, die Deine Gelenke wärmen und schützen. Besonders zu empfehlen sind Produkte, die aus Neopren gefertigt sind. Dieses Material hat eine wärmende Wirkung. Der schwedische Hersteller Rehband fertig nahezu alle seine Produkte aus Preoprene, einer weiterentwickelten Form des Neoprens.

Wintersportverletzungen vorbeugen

Je nachdem, ob einen Wintersportler eher die Aussicht beim Langlauf oder der Nervenkitzel bei der schnellen Abfahrt reizen, ist die Vorbereitung mit dem Kauf der passenden Ausrüstung oder mit dem schon im Sommer begonnenen Fitnessprogramm getan. Hierbei sollte immer die Prävention im Fokus stehen um einer Operation und damit verbundenen dauerhaften gesundheitlichen Einschränkungen vorzubeugen. Vor Ort auf den schneebedeckten Bergen sollten aber auch ausreichend Aufwärmphasen einkalkuliert werden, welche bei jeder Etappe und nach jeder Ruhepause wiederholt werden sollten um die Muskeln soweit zu aktivieren, dass diese Ihrer stabilisierenden Funktion nachkommen können.

Unterschiedliche Arten von Verletzungen

Die unterschiedlichen Sportarten im Wintersport führen auch zu sehr unterschiedlichen Verletzungen. Grundsätzlich lasst sich aber sagen, dass Frauen ein erhöhtes Risiko für Knieverletzungen haben und Männer eher anfällig sind für Schulterverletzungen. Der allgemein am häufigsten betroffene Körperteil ist das Knie, denn Seiten-, Innen- und Kreuzbänder sowie der Meniskus halten so starke Belastungen wie die von einem Sturz nicht aus. Dabei ist auch nicht unbedingt die Geschwindigkeit der ausschlaggebende Faktor. Zu einer Verletzung kann es sogar beim Stehen auf Skiern oder Schlittshuhen kommen. Die fünf riskantesten Wintersportarten sind Skifahren mit einem Anteil von 53–72% aller Verletzungen, Snowboarden mit 14–23%, Eislaufen mit 3–9%, Rodeln mit 3–6%) und Langlaufen mit 1–3%.

Verteilung Wintersportverletzungen nach Körperregion


Körperteil Beispiele von Verletzungen % Prozent
Knie Kreuzbandriss, Meniskusriss 23,9%
Schulter - 19,5%
Hand und Handgelenk Verstauchung der Hand 14,5%
Brustkorb - 11,6%
Kopf und Gesicht - 9,8%
Wirbelsäule - 9,7%
Arm Tennisellenbogen - 7,5%
Fuß- und Sprunggelenk Bänderriss am Sprunggelenk, Verletzung der Achillessehne, Ermüdungsbruch am Mittelfuß 5,2%
Bein Prellungen am Schienbein, Muskelzerrungen am Oberschenkel, Muskelfaserriss in der Wade 4,9%
Becken - 3,3%