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Hohlfuß (Pes cavus)

Ein Hohlfuß ist sozusagen das Gegenteil von einem Plattfuß. Das Längsgewölbe ist beim Hohlfuß stark überhöht. Diese Fehlstellung des Fußes kann von Geburt an bestehen oder aber auch im Laufe des Lebens entstehen. Diese Art der Fußfehlstellung ist nicht so häufig vertreten, kann aber für Betroffene äußerst schmerzhaft – und das vor allem beim Gehen und Laufen, aber auch beim langen Stehen – sein. Es gibt zwei Formen vom Hohlfuß. Beim häufiger vorkommenden Ballonhohlfuß liegt die Körperlast durch die Fußfehlbildung verstärkt auf dem Ballen. Beim selteneren Hackenhohlfuß liegt die Last auf der Ferse.

Die meisten Beschwerden gehen vom Vorfuß aus, da beim Hohlfuß das überhöhte Längsgewölbe den Fußballen unnatürlich belastet. Betroffene Personen neigen dazu, die Ferse nach innen zu kippen und geben so dem Ballen mehr Gewicht. Es entstehen Druckstellen und Schmerzen. Für viele Menschen mit einem Hohlfuß ist auch der Kauf von Schuhen sehr schwierig.

Therapie und Behandlung eines Hohlfuß (Pes cavus)

Wichtig ist, dass der Arzt die genaue Ursache des Hohlfußes ausmacht, um eine Verschlechterung der Fußgesundheit auszuschließen. Eine Diagnose ist oft allein durch das bloße Ansehen des Fußes möglich, in einigen Fällen muss ein Fußabdruck aber konkrete Klarheit schaffen. Vielleicht reichen orthopädische Schuheinlagen aus, um den Schmerz zu nehmen und den Druck des Fußes zu entlasten. Auch kann eine Orthese Stabilität geben. In den seltensten Fällen ist eine Operation nötig.

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