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Chronische Instabilität des Sprunggelenks

Bei einer dauerhaften Belastung des Sprunggelenks – vor allem durch Gehen und Laufen auf unebenen und festen Flächen oder einem umfangreichen Sportprogramm – kann das Gelenk schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Immerhin trägt das Sprunggelenk unser Gewicht. Bei einer Sprunggelenkinstabilität fühlt sich der Knöchel wackelig und instabil an. Bei einer stetigen Beschwerde spricht man von einer chronischen Erkrankung, also einer chronischen Sprunggelenkinstabilität. Die Ursachen liegen häufig in der Überlastung. Auch eine Verstauchung mit gedehnten oder gar gerissenen Bändern kann zu einer Sprunggelenkinstabilität führen. So sind Verstauchungen oftmals nicht richtig ausgeheilt und wer seinen Knöchel einmal verstaucht hat, erlebt dieses häufig wiederkehrend. Nicht ausgeheilte Bänder bieten keinen hundertprozentigen Halt, es fehlt die Stützkraft. Diese mangelnde Stützkraft der Bänder wirkt sich negativ auf die Funktion des Sprunggelenks aus.

Aktive Menschen, vor allem aus den Bereichen Laufsport, Ballett oder Gymnastik, haben ein höheres Risiko einer Sprunggelenkinstabilität als mäßig Sportbegeisterte. So sollte nach einer Verletzung (Verstauchung, etc.) darauf geachtet werden, dass das Sprunggelenk nicht übermäßig beansprucht wird. Wie bei allen Verletzungen lautet das Zauberwort zur Heilung: Ruhe und den Körper nur mäßig belasten.

Wo treten Chronische Instabilitäten des Sprunggelenks auf

Übrigens gehören auch modebewusste Frauen zu den typischen Kandidaten einer Sprunggelenkinstabilität. Das Laufen auf hohen Schuhen (den „High Heels“) belastet Füße und Gelenke sehr. Die Instabilität des Gelenks kann durch Schmerzen an der Außenseite des Knöchels begleitet werden. Der Schmerz kann unterschiedlich ausgeprägt sein, mal intensiv und stechend, mal dumpf und hämmernd. Einige Personen erkennen auch Schwellungen an der schmerzenden Stelle oder beklagen ein Steifheitsgefühl.Klagt der Patient über starke Schmerzen, dann können Medikamente (die entzündungshemmend wirken, etwa Ibuprofen) für eine rasche Linderung sorgen. Das Gelenk sollte unbedingt geschont werden. Bei einer chronischen Instabilität des Sprunggelenks – und so besagt das schon der Name – kann das Krankheitsbild chronisch verlaufen. Das heißt: Ein Verletzungsrisiko ist immer gegeben. Eine entsprechende Gymnastik kann helfen, die Muskulatur zu stärken, so dass mehr Halt um das Gelenk gegeben ist. Das Gelenk benötigt Stabilität und diese kann am besten durch Muskelaktivität aufgebaut werden. Auch kann eine Orthese am Knöchel nötigen Halt geben. Ruhe und Regeneration sind wichtig, um den Heilungsprozess zu fördern. Eine chronische Sprunggelenkinstabilität ist unangenehm und schmerzhaft, daher sollte diese Art der Verletzung ausgiebig auskuriert werden. Eine Operation, bei der die Bänder gerichtet werden, sollte ein letzter Ausweg sein.

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