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Plantarfasziitis (Fersenschmerz)

Wenn der Bereich der Plantarfaszie, dem bindegewebsartigen Strang, der sich von der Innenseite der Ferse an der Fußsohle bis zu den Mittelfußköpfchen zieht und durch seine Spannung das Längsgewölbe des Fußes bildet, entzündet ist, spricht der Mediziner von einer Plantarfasziitis. Die Beschwerden verlaufen oft chronisch und sind mitunter mit starken Schmerzen verbunden. Manchmal sind die Beschwerden auch mit einem fußsohlenseitigen (plantaren) Fersensporn verbunden. Die Ursache für den Fersenschmerz liegt in der Entzündung im Fersenbereich, die wiederum durch eine Veränderung des Mittelfußes mit Abflachung des Längsgewölbes im Sinne eines Senk- oder Plattfußes entsteht. Die Plantarfaszie wird überlastet und die verstärkte Zugwirkung und die stärkere Druckbelastung wirken sich auf den Fuß aus. Eine Entzündung entsteht schnell, auch verursacht durch Übergewicht, Prellungen oder Verstauchungen oder Knochenbrüche. Betroffene klagen über verstärkte Schmerzen in den Morgenstunden (sogenannter Anlaufschmerz), nachdem der Fuß in der Nacht geruht hat. Auch werden Schwellungen beobachtet.

Auswirkungen einer Plantarfasziitis (Fersenschmerz)

Da Betroffene dazu neigen, den schmerzenden Fuß weniger zu belasten, kommen durch das Entlastungshinken häufig Beschwerden anderer Körperbereiche (etwa Knie oder Rücken) hinzu. Ärzte raten nach der Feststellung von Plantarfasziitis meistens zur einer einfach Behandlung: Ruhe! Der entzündete Fuß soll sich erholen, daher sollte er wenig bewegt werden, damit die Entzündung abklingen kann. Um Schwellungen zu reduzieren, kann der Fuß gekühlt werden. Entzündungshemmende Medikamente (etwa Ibuprofen) können für eine erste Schmerzlinderung sorgen. Bewegungsübungen (aber nur leichte und auf Anweisung ausgeführt) wie Stretching schaffen Stabilität und erhöhen die Muskelkraft. Muskeln stützen das geschädigte Gewebe. Richtiges Schuhwerk (eventuell auch mit speziellen Einlagen) ist ebenso wichtig. Auch kann eine Bandage dem schmerzenden Fuß eine gute Stütze sein. Die Bandage bietet Kompression und regt die Durchblutung an, so dass Schwellungen reduziert werden können. Ein chirurgischer Eingriff sollte nur dann in Frage kommen, wenn nach etwa zehn Monaten keine Verbesserung erkennbar ist.

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