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Schleimbeutelentzündung

Die Schleimbeutelentzündung (Bursitis) ist eine häufig bei Sportlern auftretende Erkrankung. Schleimbeutel befinden sich an vielen Stellen im Körper, etwa am Kniegelenk oder Fußknöchel. Sie fungieren als eine Art Dämpfer überall dort, wo Haut und Sehnen oder Muskeln direkt auf Knochen aufliegen. Schleimbeutel sind kleine Beutelchen aus Gewebe, deren Flächen mit einem Film aus Gewebeflüssigkeit aneinander haften.

Diagnose und Therapie bei Schleimbeutelentzündungen

Bei einer Bursitis entzünden sich die Schleimbeutel und haben mittelschwere bis starke Schmerzen sowie meist eine Schwellung zur Folge. Die Schmerzen richten sich nach dem Entzündungsgrad. Die Ursachen für eine Schleimbeutelentzündung können sowohl Überlastung der Gelenke (etwa bei Sportlern) durch zu langes Gehen, Laufen oder Springen, aber auch (Sport-)Unfälle sein. Gelenkerkrankungen wie beispielsweise Gicht oder Arthritis erhöhen das Risiko für eine Bursitis. Ist der Fuß betroffen, so tritt der Schmerz häufig zuerst auf der Rückseite der Ferse auf – und hier verstärkt beim Laufen oder schnellen Gehen bergauf und bergab. Geschädigte verspüren den Fersenschmerz vor allem auch beim Laufen auf weichem Untergrund, etwa auf Sand. Manche Menschen beschreiben das Gefühl bei einer Schleimbeutelentzündung auch als empfindlich bei Berührungen und die Ferse fühlt sich auch oftmals „schwammig“ an. Eine Schwellung kann ebenso beobachtet werden. Eine Schleimbeutelentzündung wird gerne mit einer Achillessehnenentzündung verwechselt. Es kann gar vorkommen, dass ein Patient sowohl Schleimbeutel- als auch Achillessehnenentzündung hat. Der beste Rat, den ein Arzt bei einer schmerzhaften Schleimbeutelentzündung geben kann, ist, den Fuß zu schonen. Um weitere Schmerzen zu vermeiden, sollte die sportliche Aktivität eingeschränkt werden. Schwellungen können durch das Kühlen mit Eis gelindert werden. Ebenso helfen in akuten Situationen Medikamente mit entzündungshemmenden Wirkstoffen (wie beispielsweise Ibuprofen). Einlagen, die die Ferse beim Gehen unterstützen und Stabilität geben, wirken ergänzend schmerzlindernd. Erst, wenn diese Maßnahmen keine Verbesserungen hervorgerufen haben, kann der Arzt mit einer Injektion die Entzündung reduzieren. In den seltensten Fällen ist eine Operation notwendig, bei der der betroffene Schleimbeutel entfernt wird.

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