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Osgood Schlatter

Morbus Osgood Schlatter ist eine Krankheit, die bei Kindern und Jugendlichen im Alter von etwa zehn bis 16 Jahren durch laufbetonte Sportarten hervorgerufen wird. Die Erkrankung hat ihren Namen von Dr. Robert Osgood und Dr. Carl Schlatter. Morbus Osgood Schlatter ist die häufigste Ursache für Knieschmerzen und Gelenkbeschwerden im Knie bei Kindern und Jugendlichen. Die Beschwerden treten meistens in Phasen schnellen Wachstums auf. Die Schmerzen entstehen durch eine Reizung des Ansatzes der Patellasehne, die von der Kniescheibe zu einem kleinen Knochenvorsprung am oberen Drittel des Schienbeins verläuft.

Diagnose und Therapiemöglichkeiten bei Osgood Schlatter

Bei der Krankheit können sich kleine Knochenstücke aus dem Knochenvorsprung des Schienbeins herauslösen und mit der Zeit absterben, da die Ernährung der Knochenstruktur nicht mehr gewährleistet ist. Betroffene Kinder und Jugendliche haben Schmerzen am unteren Ende der Kniescheibe sowie am oberen Ende des Schienbeins. Das Strecken des Beins ist mit Schmerzen verbunden und vor allem reagiert die Patellasehne auf Druck sehr empfindlich. Als Ursache für Morbus Osgood Schlatter wird ein Ungleichgewicht zwischen der Kraft des vorderen Oberschenkelmuskels und der Ansatzstelle der Patellasehne vermutet. Vor allem Sport (mit Sprüngen und schnellem Laufen) belastet die Sehne am Knie. Übergewicht und Überlastung verstärken das Risiko eines muskulären Ungleichgewichts. Eventuell liegen auch hormonelle Umstellungen der Pubertät dem Krankheitsbild zugrunde. Mit dem letzten Wachstumsschub sollten die Beschwerden verschwunden sein.

Entzündungshemmende Medikamente können starke Schmerzen verringern, auch schaffen leichte Dehn- und Kräftigungsübungen oftmals Besserung, da die umliegenden Muskeln gestärkt werden. Eine Orthese gibt dem Knie Halt und stabilisiert so. Aktivitäten, die Schmerzen verursachen, sollten vermieden werden.

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