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Patellasehnenentzündung

Die Kniescheibensehne (Patellasehne) steht beim Gehen und Laufen unter ständiger Belastung. Ist die Patellasehne entzündet, so kann das die Aktivität stark einschränken. Jede Entzündung ist mit Schmerzen verbunden. Die Patellasehne ist nur fünf bis sechs Millimeter dick. Sie zieht als Fortsetzung des vorderen Oberschenkelmuskels (Musculus Quadrizeps Femoris) vom unteren Ende der Kniescheibe zu einer kleinen Vorwölbung am Schienbein (Tuberositas Tibiae).

Woran erkennt man eine Patellasehnenentzündung?

Die Patellasehne erledigt eine wichtige Aufgabe. Sie überträgt die Kraft und Bewegung vom Oberschenkel auf den Unterschenkel. Sie muss vor allem bei Sportlern durch schnelles Laufen, Stoppbewegungen und Sprünge starken Belastungen standhalten. Überlastung kann eine Reizung und somit eine Entzündung auslösen. Ist die Patellasehne geschädigt, dann schmerzt jede Bewegung im Knie. Bei einer Entzündung verspüren die Betroffenen oft den Schmerz nur auf einer Seite des Knies und im unteren Bereich der Kniescheibe. Die Schmerzen treten manchmal nur bei sportlicher Aktivität, bei fortschreitender Entzündung aber auch im Alltag. Ein Arzt wird die Kniescheibe auf Druckempfindlichkeit untersuchen. Auch prüft er, wie weit das Knie gestreckt werden kann. Entlastung lautet das Zauberwort zur Heilung. Um die Belastung für die Patellasehne so gering wie möglich zu halten, sollte die sportliche Aktivität eingeschränkt werden. Mit Dehn- und Kräftigungsübungen kann schon optimal vorgebeugt werden, so dass es gar nicht erst zu einer Patellasehnenentzündung kommen muss.

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