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Springerknie (Jumper Knie)

Leichtathleten und Hallensportler kennen den Schmerz: Dauerhafte Belastung führt häufig zu einem so genannten Springerknie, das sich durch konstanten Schmerz, aber auch plötzlich auftretenden und stechenden Schmerz ausdrückt. Trainingsfehler, eine geschwächte und verkürzte Oberschenkelmuskulatur, ein erblich bedingter Hochstand der Kniescheibe oder andere Veränderungen am Kniegelenk begünstigen ein Springerknie.

Wie kommt es zu einem Springerknie (Jumper Knie)?

Als Auslöser der Beschwerden gelten häufig das rasche Wechseln der Richtung (wie bei Hallensportarten) oder das abrupte Abbremsen während sportlicher Aktivität sowie die starke Belastung des Körpers beim Springen und Laufen (etwa beim Basketball). Die Schmerzen treten bei starker Belastung vor allem im vorderen Bereich des Knies auf. Der untere Rand der Kniescheibe tut weh, häufig strahlt der Schmerz bis hinter die Kniescheibe. Das Knie reagiert empfindlich auf Druck. Bei weiterer Belastung kann es zu kleinen Verletzungen (Rissen) an der Kniesehne kommen.

Die Kniescheibensehne verbindet den Oberschenkelstreckmuskel mit dem Unterschenkel. Die Sehne ist aber auch eine Verbindung, denn sie ist an der Kniescheibe und am Schienbein befestigt. Macht sich ein Springerknie anfangs erst nach sportlicher Aktivität bemerkbar, kann der Schmerz unter fortlaufender Belastung hartnäckiger werden. Häufig werden auch Alltagsbewegungen wie das Steigen einer Treppe oder das Aufstehen nach langem Sitzen problematisch. Verbesserung bringt meistens eine konsequente Ruhigstellung des Gelenks, damit dieses regenerieren kann. Eine Knieorthese kann zusätzlichen Schutz geben, um das Knie zu entlasten. Ein Arzt sollte entscheiden, welche Dehn- und Kräftigungsübungen leicht ausgeführt werden können, um die Muskulatur zu stärken.

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