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Leistenzerrung (Adduktorenzerrung)

Die Leistenzerrung bzw. Adduktorenzerrung ist eine Verletzung der Muskeln und Sehnen an der Oberschenkelinnenseite (Adduktoren). Adduktoren werden die Muskeln an den Innenseiten der Oberschenkel genannt. Sie führen das abgespreizte Bein an den Körper im Hüftgelenk heran. Eine Leistenzerrung tritt meist bei einer plötzlichen und unkontrollierten Seitwärtsbewegung des Beins auf. Es kommt zu stechenden Schmerzen, zu Blutergüssen, Schwellungen oder zu Krämpfen im Bein. Die Bewegung des Beins ist eingeschränkt und das seitliche Bewegen schmerzt.

Bei Sportarten mit schnellen Bewegungen und ausgeprägter Beinarbeit, die die Adduktoren überanspruchen, ist ein erhöhtes Risiko gegeben, sich eine Leistenzerrung zuzuziehen. Durch vorheriges Aufwärmen der Muskelgruppen und gezieltes Krafttraining der Adduktoren zur Stärkung der Muskulatur kann einer Leistenzerrung vorgebeugt werden. Auch Nicht-Sportler, ältere Menschen mit Arthritis in der Hüfte und Menschen mit angeborenen Hüftfehlstellungen und Beckenschiefständen können eine Leistenzerrung bekommen.

Behandlungsmöglichkeiten bei einer Leistenzerrung

Bei einer akuten Zerrung sollte so schnell wie möglich das PECH-Schema (Pause, Eis, Compression, Hochlagerung) angewendet werden, damit sich der Muskel erholen kann. Um das Ausmaß deiner Verletzung festzustellen, hole ärztlichen Rat ein.

Oberschenkel-Bandagen und Thermohosen können dich bei Leistenproblemen sowie bei Problemen im Gesäß- und Oberschenkelbereich unterstützen. Sie sind auch gut geeignet, um bei kalten Temperaturen Verletzungen vorzubeugen. Die Muskulatur wird gewärmt und durch gezielte Kompression wird die Leistungsfähigkeit erhöht.

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