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Nacken- und Halswirbelverletzungen

Die sehr bewegliche Halswirbelsäule kurz HWS besteht aus sieben Halswirbeln und verbindet den Kopf mit dem Rumpf. Die ersten beiden Wirbelkörper sind in ihrem Aufbau unterschiedlich, die unteren 5 Halswirbelkörper sind in ihrem Aufbau sehr ähnlich.

Der erste Halswirbel wird Atlas genannt und ist dem Schädel am nächsten. Er hat die Form eines Ringes. Der Zweite heißt Axis und weist einen Zapfen auf. Atlas und Axis sind zusammen einen Einheit und sind vor allem für die Drehung des Kopfes verantwortlich. Die Halswirbelsäule weist seitlich betrachtet beim gesunden Menschen eine leichte Krümmung auf; sie ist nach vorne gebogen. Der Nacken stellt den hinteren Teil des Nackens dar.

Schmerzen im Bereich von Halswirbelsäule und Nacken treten sehr häufig auf, entweder infolge eines Unfalls, durch Fehlhaltungen oder durch Verschleiß. Als Halswirbelsäulensyndrom kurz HWS-Syndrom oder Zervikalsyndrom bezeichnet man Beschwerden im Bereich von Halswirbelsäule und Nacken, die auch in die Schulter-Arm-Region ausstrahlen können. Schmerzlinderung kann durch Wärme verschafft werden. Eine weitere unterstützende Maßnahme kann das Anlegen einer Nackenbandage sein, um die HWS zu stabilisieren und die Schulter- und Nackenmuskulatur zu entlasten. Die Ursache sollte zunächst durch einen Arzt abgeklärt werden.

Die häufigsten Verletzungen an Nacken- und Halswirbel

 
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