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Schleudertrauma

Ein Schleudertrauma auch HWS-Distorsion genannt, ist eine Verletzung der Halswirbelsäule (kurz: HWS), meist durch einen Verkehrsunfall verursacht, aber auch durch ruckartige Bewegungen beispielsweise bei Kampfsportarten. Beim HWS-Syndrom liegt oftmals eine Stauchung der Halswirbelsäule zu Grunde. Hier handelt es sich häufig um eine Weichteilverletzung und es sind in erster Linie Bindegewebe und Muskeln betroffen. Die Ursache ist auf die plötzlich starke Beugung und anschließende Überstreckung der Halswirbelsäule zurückzuführen.

Diagnose und Therapie beim Schleudertrauma

Oft ist es für den behandelnden Arzt nicht schwierig, die Diagnose zu stellen, wenn ihm der Patient seine Beschwerden und den Unfallhergang beschreibt. Bei einem Schleudertrauma treten Schmerzen und Verspannungen im Bereich der Nackenpartie und der Halswirbelsäule meist erst etwas später auf. Weitere Symptome können sein: Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen und Schluckstörungen. Treten Bewusstlosigkeit, Übelkeit und / oder Erbrechen auf, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Beim Schleudertrauma können bei starken Schmerzen Schmerzmittel helfen, die Beschwerden zu lindern. Eine Nackenbandage schützt den Nacken und die HWS vor übermäßigen Bewegungen. Wie lange ein Schleudertrauma dauert, ist schwer zu sagen. Generell heilt es innerhalb weniger Tage bis Wochen.

Das Risiko eines Schleudertraumas bei einem Verkehrsunfall wird durch die richtige Einstellung der Kopfstütze im Auto deutlich reduziert.

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