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Impingement-Syndrom

Eine Einengung des Gleitraums für die Sehnen der Rotatorenmanschette und den Schleimbeutel zwischen Oberarmkopf und Schulterdach wird als Impingement-Syndrom (auch Schulterengpass-Syndrom) bezeichnet. Diese Art der Bewegungseinschränkung ist mit Schmerzen verbunden. Vor allem beim Heben des Arms tritt der Schmerz auf, da sich der Winkel des Arms bei einer Hebebewegung entsprechend verändert. Auch kann es bei einer Drehbewegung des Arms weh tun. Bei einem fortgeschrittenen Impingement-Syndrom ist der Raum im Schulterbereich so eingeengt, dass jede kleinste Bewegung des Arms zu Beschwerden führt.

Wie äußert sich das Impingement-Syndrom?

Typisch für diese Erkrankung ist ein nächtlicher Schmerz, der oftmals stärker ist als der Schulterschmerz am Tag. Verschleiß und die Bildung von Knochensporn und Gewebe kann ebenso zu einem Impingement-Syndrom führen wie eine chronische Überlastung. Sportler der Sportarten Tennis, Schwimmen und Golf neigen verstärkt zu dieser Erkrankung, da die Gelenke außergewöhnlich stark beansprucht werden. Ebenso kann auch anlagebedingt eine Enge unter dem Schulterdach bestehen. Durch das ständige Reiben der Rotatorenmanschette am Schulterdach kann es zu Schädigungen der Rotatorenmanschette kommen (bis zum Riss). Bei starken Schmerzen lindern Medikamente, die eine entzündungshemmende Wirkung haben (etwa Ibuprofen). Ziel sollte sein, den Patienten aus seiner ständigen Schonhaltung herauszuholen. Starke Hebe- und Tragebewegungen sollten unterlassen werden. Stattdessen können leichte physiotherapeutische Übungen unter Anleitung Muskeln aufbauen und die Beweglichkeit fördern.

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