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Schulterarthroskopie

Eine Arthroskopie ist ein operativer Eingriff an einem verletzten Gelenk (auch Kniegelenk, etc.). Eine Arthroskopie wird auch als Spiegelung bezeichnet. Die Ärzte setzen einen kleinen Schnitt (0,5 bis 1 Zentimeter) und blicken mittels einer kleinen Kamera in das Schultergelenk. Die Kamera gibt über den Monitor anhand von Bildern Aufschluss über die Art der Verletzung.

Kontrolle und Diagnose mittels Schulterarthroskopie

Unter Kamerasichtkontrolle wird die Diagnose gestellt und der operative Eingriff (wenn nötig) durchgeführt. Obwohl modernste Röntgen-, Ultraschalluntersuchungen, etc. bereits wichtige Informationen über die Schwere einer Verletzung liefern können, lassen sich einige Schäden ausschließlich arthroskopisch erkennen. Auch gibt es Schulterverletzungen, die nur unter Bewegung Schmerzen verursachen. Diese Probleme lassen sich nicht durch bildgebende Verfahren lösen.

Arthroskopische Eingriffe (auch Endoskopie genannt) werden etwa beim Impingement-Syndrom oder bei Verschleiß am Schultergelenk angewendet. Auch werden Risse an der Schulter arthroskopisch behoben (die sogenannte endoskopische Rotatorenmanschettennaht). Eine Arthroskopie ist Visualisierung, Diagnose und Behandlung zugleich. Da bei diesem operativen Eingriff minimale Narben bleiben, ist eine Heilung schnell erreicht. Die Schulter sollte nach der Operation noch geschont werden, leichte Dehn- und Kräftigungsübungen können helfen, die Beweglichkeit zu fördern. Risiken und Komplikationen gibt es bei einer Schulterarthroskopie nur bedingt, der Eingriff ist heutzutage schon als Routine zu bezeichnen. Allerdings kommt es auch hier immer auf die Art der Verletzung an.

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