Mehr Informationen zu Schleimbeutel-Entzündung am Ellenbogen (Bursitis olecrani)

Schleimbeutel-Entzündung am Ellenbogen

Eine Schleimbeutel-Entzündung am Ellenbogen (Bursitis olecrani) erkennst Du daran, dass der Ellenbogen sichtbar angeschwollen ist, auf Druck schmerzhaft reagiert, meistens erwärmt ist und gerötet ist. Die Schwellung fühlt sich teigig an. Ein gesunder Schleimbeutel ist flach und liegt über dem Ellenhaken. Er fasst nur wenige Milliliter (mL) Flüssigkeit. Im ungeschwollenen Zustand kannst Du den Schleimbeutel nicht ertasten.

Welchen Sinn hat der der Schleimbeutel am Ellenbogen?

Der Schleimbeutel dient zur Polsterung des Knochens, da sich zwischen Haut und Knochen nur sehr wenig Gewebe befindet.

Wie entsteht eine Schleimbeutel-Entzündung?

Hierfür kann es unterschiedliche Gründe geben. Der Häufigste ist sicherlich dauerhafter Druck. Dieser entsteht zum Beispiel bei der Schreibtischarbeit durch Aufstützen oder Auflegen des Ellenbogens. Allmählich entwickelt sich dann die Schleimbeutelentzündung (Bursitis). Aber auch Infektionen durch äußerliche Wunden oder bei Punktionen können zu einer Schleimbeutel-Entzündung führen. Bakterien finden in der Flüssigkeit des Schleimbeutels einen guten Nährboden. Nicht selten führen Stürze oder harte Stöße zu einer traumatischen Verletzung des Schleimbeutels.

Therapie des Ellenbogens bei Schleimbeutel-Entzündung

So lang die Schleimbeutel-Entzündung nicht auf eine offene Wunde zurückzuführen ist und eine bakterielle Infektion ausgeschlossen werden kann, genügt häufig bereits eine Entlastung und Schonung. Ellenbogenbandagen mit und ohne Polsterung helfen die Schmerzen zu lindern und komprimieren den Ellenbogen sanft. Zusätzlich kannst du Salben und Schmerzmedikation anwenden.

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