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Tennisarm (Epicondylitis lateralis)

Die Schmerzen treten an der Außenseite des Ellenbogens auf. Sie können nur an einer Stelle auftreten oder aber auch den gesamten seitlichen Teil des Ellenbogens betreffen. Beschwerden am äußeren Epikondylus sind ungleich häufiger als am inneren Epikondylus. Die Muskelursprünge, die zur Streckung des Handgelenkes und der Finger dienen, sind am Ellenbogen, genauer am seitlichen Epikondylus verankert. Bei Überlastungen können diese Strukturen einreissen. Diese verheilen dann narbig. Narben sind unelastischer und werden bei Belastung immer wieder aufgerissen. Dadurch entstehen Entzündungen, die den Schmerz verursachen.

Therapie mit Epicondylitisspangen oder Tennisarm-Bandagen

Die Epicondylitisspangen/-bandagen üben Druck auf die Muskelursprünge aus. Dieser sorgt für eine Zugentlastung an den Muskelursprüngen. Dadurch werden Schmerzen reduziert und selbst schmerzauslösende Bewegungen können ausgeführt werden. Zusätzlich bewirken gute Epicondylitisbandagen einen Massageeffekt, der den Heilungsprozess beschleunigt und Schmerzen lindert. Durch die Massage der Muskeln werden zudem entzündliche Verwachsungen gelöst und es erfolgt eine Anregung des lokalen Stoffwechsels mit verbesserter Durchblutung. Epispangen haben auch einen Effekt bei der Vorbeugung vor erneuten Schmerzen. Wichtig sind die richtige Wahl der Epikondylitis-Bandagen und das richtige Anlegen. Die Epikondylitisspange soll ca. 5 cm unterhalb des erkrankten Muskelursprunges angelegt werden. Wird der Druck an anderer Stelle ausgeübt, so funktioniert die Entlastung nicht.
Eine Übersicht über alle Tennisarm-Bandagen findest du hier:Tennisarm-Bandagen

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